Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz vom Wolf getöteter Jagdhund war nicht im jagdlichen Einsatz

Anlässlich der z.T. widersprüchlichen Berichterstattung zum Fall des von einem Wolf getöteten Jagdhundes auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz am 30.01.2018 möchten der Bundesforstbetrieb Lausitz und das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ über die Hintergründe aufklären. Der Hund, eine Deutsche Bracke, befand sich nicht im jagdlichen Einsatz.

Sachsen: Wolf auf der A 72 bei Chemnitz überfahren

Am frühen Morgen des 01.03.2018 wurde ein männlicher Wolf bei einem Verkehrsunfall auf der A 72 in der Nähe der Anschlussstelle Niederfrohna bei Chemnitz (LK Zwickau) getötet. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hierbei um das Tier, welches zwei Tage zuvor in unmittelbarer Nähe an der S 57 zwischen Tauscha und Chursdorf (LK Mittelsachsen) fotografiert …

Förderpreis Wilde Alpen 2018 für Ulrich Wotschikowsky

Die Alpen und auch die bayerischen Gebietsanteile waren und sind für das Überleben zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten in Europa von zentraler Bedeutung. Das Wortspiel „Wilde Alpen“ für unseren neuen Förderpreis soll dabei die ganze Breite der Debatte spiegeln: Denn die Alpen sind in den allermeisten Bereichen nicht Wildnis, sondern eine jahrtausendalte Kulturlandschaft mit einer …

Jagdhund auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz von einem Wolf getötet

Der Jagdhund, der am 30.01.2018 auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz tot aufgefunden wurde, wurde von einem Wolf getötet. Die genetische Untersuchung des am toten Hund genommenen Probenmaterials konnte nun einen aufgrund der Auffindesituation vermuteten Wolfsübergriff auf den Hund bestätigen. Der Hund wurde vom Rüden des Daubitzer Rudels getötet.

Schweiz: Wolfsmonitoring 2017 – Sieben Wölfe identifiziert

Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für das Jahr 2017 eine Bilanz des Wolfsmonitorings erstellt. Im besagten Zeitraum wurden auf dem gesamten Kantonsgebiet sieben Wölfe formell identifiziert, darunter die drei bis jetzt unbekannten Tiere F28, M73 und M82. Jungtiere konnten im Val d’Anniviers nachgewiesen, jedoch nicht identifiziert werden. Der Aufwand für die …

Brandenburg: Toter Wolf

Wie der zuständige Revierförster der Polizei am Freitag mitteilte, wurde bei Reinigungsarbeiten im Bereich des Ruhlander Schwarzwassers an der Landesgrenze Brandenburg/Sachsen ein toter Wolf aufgefunden. Das 2-jährige weibliche Tier wies zwei Schussverletzungen auf. Durch den Wolfsbeauftragten wurde der Isegrim zur weiteren Untersuchung in das Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht. Die Kriminalpolizei hat …

Yellowstone: Wapiti-Wölfe

Zur Abwechslung und Entspannung von all dem Wolfschaos in Deutschland hier mal zwei Fotos der Wapiti-Wölfe in Yellowstone.  

Die Situation des Iberischen Wolfes in Spanien

Caroline Waggershauser lebt seit 30 Jahren in Spanien. Sie engagiert sich für den Tierschutz und insbesondere für den Schutz des Iberischen Wolfes. Dass der Tierschutz in Spanien teilweise gar nicht existent ist, weiß man nicht erst seit es Stierkämpfe gibt und tausende Galgos gequält und getötet werden. Dagegen ist noch relativ wenig bekannt, welches Leid …

Wolf in der politischen Schusslinie

Der Bundestag diskutierte am 2. Februar zum Wolf in Deutschland. Der WWF warnt vor einer Scheindebatte, mit der Weidetierhaltern nicht geholfen ist. „Der Ruf der AfD und der FDP nach Jagdrecht und Obergrenzen ist populistisches Schaulaufen und führt die Debatte am Thema vorbei. Den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, trägt nicht zur Lösung der Konflikte bei. …

Wolfsmeldungen und Fake News

Medien: Was ist echt und was ist Panikmache? Gerade bereite ich den neuen Newsletter Wolf & Co vor und habe bisher aus den zahlreichen Wolfsmeldungen etwa 80 Prozent aussortiert, weil es sich um keine „realen“ Meldungen, sondern um Vermutungen, Annahmen und Fake News handelt. Einige Wolfsmeldungen in der Presse strotzen nur so vor fachlicher Unkenntnis, …