Seminar: Wölfe und Bäume – Termine 2020/2021

Bäume
Foto: Gunther Kopp

Seminar Wölfe und Bäume – Termine 2020/2021

Erleben Sie ein unvergessliches Seminar mit Elli Radinger, Deutschlands bekanntester Wolfsexpertin. Seit der Wolf in Deutschland zurückgekehrt ist, beherrschen noch immer Mythen die Diskussion. Elli Radinger berichtet über die neuesten Erkenntnisse aus der Wolfsforschung und zeigt bisher noch unveröffentlichte Filmsequenzen über die Wölfe von Yellowstone. Nachmittags erkunden Sie das geheime Leben der Bäume und werden dabei von einem Waldexperten aus Peter Wohllebens Waldakademie geführt. „Seminar: Wölfe und Bäume – Termine 2020/2021“ weiterlesen

Schutz für Wölfe gilt auch in menschlichen Siedlungsgebieten

Wölfe sind auch dann streng ge­schützt, wenn sie in mensch­li­chen Sied­lungs­ge­bie­ten auf­tau­chen. Dies hat der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof mit Ur­teil vom 11.06.2020 ent­schie­den. Die Schutz­ver­pflich­tung aus der Ha­bi­ta­tricht­li­nie gelte für das ge­sam­te „na­tür­li­che Ver­brei­tungs­ge­biet“, un­ab­hän­gig davon, ob die Tiere sich in ihrem ge­wöhn­li­chen Le­bens­raum, in Schutz­ge­bie­ten oder aber in der Nähe mensch­li­cher Nie­der­las­sun­gen be­fin­den.
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Hier finden Sie die vollständige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs

 

Happy Birthday, Shira!

Shiras erster Schnee mit sechs Monaten

Shira wird heute 15 Jahre alt und bedankt sich bei euch allen für die regelmäßigen Nachfragen nach ihrer Gesundheit.

Hier für alle Shira-Fans ein kleines Update: Ja, der alten Dame geht es noch gut. Ihre Spondylose und Arthrose haben wir jetzt im Griff. Im Team mit ihrer Tierärztin Tanja  und der Physiotherapeutin Alex  gelingt es uns, sie überwiegend schmerzfrei zu halten.
Könnt ihr euch an mein „Gespräch“ mit Shira im Hundebuch erinnern, als wir über ihre „Macke“ sprachen: dieses ewige Kratzen an der Schulter? Es ist vollkommen verschwunden. Nach all den Jahren. Was für eine Wohltat. Mein Golden Girl ist wieder munter und vergnügt unterwegs.

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Natürlich kann sie keine allzu großen Touren mehr mit mir machen. Stattdessen lässt sie sich fürstlich schieben – was bei uns im Lahn-Dill-Bergland gar nicht so einfach ist, wie schon das „Berg“ im Namen sagt. Bergauf lässt sich Madame am liebsten schieben. So bekomme ich mit 24 kg Hund + 10 kg Wagen mein persönliches Workout.

Die Kutsche steht bereit.

Den überwiegenden Teil des Tages verschläft Shira – meist laut schnarchend. Dafür bin ich dankbar, denn manchmal gibt es auch nicht so gute Zeiten. Besonders abends, wenn sich ihre beginnende Demenz mit Unruhe bemerkbar macht. Ich bilde mir ein, dass das Canabis-Öl, das ich ihr gebe, hilft.

Lieblingsplatz 1: Mit dem Rücken an der Heizung

Ich habe meinen Tagesablauf ganz auf sie eingestellt. Wenn sie lieber schlafen will statt Gassi gehen, darf sie das. Wir fahren demnächst in den Urlaub. An einem See in eine Ferienwohnung mit Ausgang zum Garten. Das ist nur etwa eine Autostunde entfernt, d.h. ich bin zur Not schnell bei meiner Tierärztin. Größere Reisen machen wir nicht mehr. Ich muss Prioritäten setzen und Shira ist meine Top-Priorität. Vieles ändert sich im Alter, wir machen das Beste aus jedem Augenblick und genießen die gemeinsame Zeit, die wir noch haben.

Lieblingsplatz 2: Im Garten

Wir – Shira und ich – wünschen euch allen einen schönen Sommer. Bleibt gesund!

Wolfsmonitoring bei Senckenberg. Interview mit Dr. Carsten Nowak

Seit rund 20 Jahren gibt es wieder Wölfe in Deutschland. Das sorgt bis heute für Kontroversen in Politik und Medien. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde als Referenzzentrum für Wolfs- und Luchsmonitoring in Deutschland unter vielen weiteren Institutionen ausgewählt und untersucht seit 2010 in ihren Laboren alle bundesweit anfallenden genetischen Proben.
Wissenschaftler Dr. Casten Nowak spricht mit Senckenberg Onlineredakteur Adrian Giacomelli über das Vorgehen bei den genetischen Untersuchungen, Hybriden zwischen Wolf und Hund und welche Gerüchte rund um das Thema Wolf naturwissenschaftlich widerlegt werden können.
Link zum gesamten Artikel …

Wolf News Mai/Juni 2020

Wolf allgemein

Neue Studie zeigt geeignete Lebensräume für Wölfe

In Deutschland sind viele geeignete Lebensräume für Wölfe vorhanden. Das bedeutet: Wölfe könnten in weiten Teilen Deutschland sesshaft werden und es muss damit gerechnet werden, dass sie auch die weiteren Gebiete durchwandern.
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Prüfung der Änderungen im Naturschutzgesetz des Bundes auf EU-Konformität

Am 14. Mai 2020 haben die zuständigen EU-Kommissionsdienststellen aufgrund der vielfach gerügten EU-Rechtswidrigkeit der im März in Kraft getretenen neuen gesetzlichen Regelungen im BNatSchG zum Umgang mit dem Wolf mit einem Pilotverfahren gegen Deutschland begonnen. Das meldet die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT).
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Mit dem Wolf leben – Positionspapier des Deutschen Wanderverbandes

Unter dem Titel „Mit dem Wolf leben – aber wie?“ hat der Deutsche Wanderverband (DWV) ein Positionspapier erarbeitet.
Das unter Federführung von Theodor Arend, beim Deutschen Wanderverband (DWV) zuständig für das Thema Naturschutz, entstandene Papier räumt auf mit dem derzeit wieder häufig bemühten Trugbild des „Bösen Wolfes“.
Hier finden Sie das Positionspapier

Hessen

Wolf überfahren

In Hessen ist der Wolf wieder sesshaft. Bei Kaufungen im Kreis Kassel ist jetzt eine Wölfin überfahren worden. Es ist nicht das erste tote Tier in diesem Jahr.
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Wolfsmonitoring wegen Corona eingeschränkt: Keine DNA-Tests mehr

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf das Wolfsmonitoring: Das hessische Umweltministerium hat festgelegt, dass bei Wildtierrissen keine DNA-Proben mehr genommen werden.
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Unterstützung für Weidetierhalter

Schutz vor dem Wolf: Nabu fordert mehr Geld für kleine Betriebe
Mehr Unterstützung für Weidetierhalter zum Schutz vor dem Wolf fordert der hessische Landesverband des Naturschutzbundes (Nabu).
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Wolf bei Burghofen von Wildkamera aufgenommen

Ein ausgewachsener Wolf ist in der Nacht zum vorigen Sonntag in einem Waldgebiet beim Waldkappler Ortsteil Burghofen von einer Wildkamera fotografiert worden.
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Rheinland-Pfalz

Wolf im Hunsrück bestätigt

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
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Mecklenburg-Vorpommern

Zahl der Wolfrisse im ersten Quartal deutlich gestiegen

Im 1. Quartal 2020 sind in Mecklenburg-Vorpommern 21 Rissvorfälle registriert worden, bei denen ein Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden konnte. Dabei wurden 94 Nutztiere getötet und 21 Nutztiere verletzt. Im Vergleich zum 1. Quartal 2019 (12 Rissvorfälle mit 51 getöteten Nutztieren) ist das ein deutlicher Anstieg.
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Tötung einer Wolfsfähe wegen Hybridisierung

In der Nacht vom 10. auf den 11.04.2020 haben behördliche Bedienstete eine Wolfsfähe bei Schwaan mit einem Gewehr getötet.
Die Wolfsfähe hatte sich offenbar mehrfach mit einem Hund gepaart. Daher bestand die erhebliche Gefahr einer Hybridisierung.
Die Tötung war erforderlich um eine Hybridisierung abzuwenden. Hybridisierung stellt eine erhebliche Gefährdung der Art Wolf dar.
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Niedersachsen

Vorerst wird in Niedersachsen kein Wolf getötet

In Niedersachsen wird in naher Zukunft kein Wolf getötet: Die letzte von ursprünglich drei Ausnahmegenehmigungen, auffällige Wölfe zu schießen, wurde laut Umweltministerium ausgesetzt. Minister Olaf Lies (SPD) folge damit einer Bitte des Verwaltungsgerichts Lüneburg, hieß es.
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Neues von den Göhrder Wölfen

Hier gibt es neue Infos von den Wölfen in der Göhrde. Weitere aktuelle Informationen zu Wolfwochen in Kenners Landlust
Infos hier …

76-Jähriger und Wolf sterben bei Unfall

Beim Zusammenprall eines Autos mit einem Wolf in Niedersachsen (Neustadt am Rubenberg) sind sowohl der 76-jährige Fahrer als auch das Tier ums Leben gekommen. Nach dem Zusammenprall mit dem Wolf stieß der Kleinwagen gegen einen Baum und überschlug sich, heißt es laut Polizei

Baden-Württemberg

Artenschutzhunde im Einsatz für den Wolf

Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt haben mit einer Studie die Effektivität des Tiermonitorings durch Artenspürhunde untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Tiere sind in einigen Bereichen hilfreich.
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Brandenburg

Zäune zum Schutz vor Wölfen in Brandenburg

Wölfe, Herdenschutz, Wolfsinitiative (MOZ) Im bundesweiten Vergleich leben in Brandenburg die meisten Wölfe. Das Landesumweltamt dokumentiert alle Meldungen. Während 2006 ein einzelnes Tier gesichtet wurde, sind im vergangenen Jahr 41 Rudel und acht Paare nachgewiesen, insgesamt 154 Welpen wurden gezählt. Die Freude über die Ansiedlung des Wolfes, der im 18. und 19. Jahrhundert hierzulande ausgerottet wurde, ist jedoch begrenzt.
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Österreich

WWF präsentiert großes Herdenschutzpaket

Anlässlich des Beginns der Almsaison und der Rückkehr der Wölfe legt die Umweltschutzorganisation WWF ein Fünf-Punkte-Plan auf den Tisch, um ein konfliktarmes Zusammenleben mit Wölfen zu ermöglichen.
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Schweiz/Luchs

Alle 20 Luchse freigelassen

Bitte beachten Sie, dass ich hier ausschließlich bestätigte Wolfsmeldungen einstelle, keine Vermutungen und/oder Spekulationen.

Todesfalle Mähroboter: Immer mehr Igel verenden unterm Messer

Deutsche Wildtier Stiftung fordert von Herstellern der Mähroboter igelfreundliche Technik

Mähroboter sind mehr und mehr zum beliebten Gartenzubehör geworden; für Igel bedeutet die vollautomatische Mähtechnik jedoch mitunter einen qualvollen Tod unter den rotierenden Mähmessern.  „Igel rollen sich bei Gefahr zusammen und verharren im Gras, statt davon zu laufen“, sagt Moritz Franz-Gerstein, Tierarzt und Wildbiologe der Deutschen Wildtier Stiftung. „Dieses Verhalten wird ihnen beim Kontakt mit Mährobotern zum Verhängnis. Die scharfen Messer fügen den Tieren teils schlimme Wunden zu. Schwere bis tödliche Verletzungen sind vorprogrammiert.“

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Neue Studie zeigt geeignete Lebensräume für Wölfe

news

Habitatmodellierung und Abschätzung der potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland veröffentlicht

In Deutschland sind viele geeignete Lebensräume für Wölfe vorhanden. Das bedeutet: Wölfe könnten in weiten Teilen Deutschland sesshaft werden und es muss damit gerechnet werden, dass sie auch die weiteren Gebiete durchwandern. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW), des Leibniz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), der Technischen Universität Berlin, der Humboldt Universität Berlin und des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (Wien). In Auftrag gegeben und veröffentlicht hat die Studie das Bundesamt für Naturschutz.

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Rezension: Wolfsodyssee

Wolfsodyssee
Eine Reise in das verborgene Reich der Wölfe
Peter A. Dettling
Werd & Weber Verlag, 2020
350 Seiten
ISBN 978-3039220113
30,00 €

Zu beziehen über den örtlichen Buchhandel oder online im  Autorenwelt-Shop

Inhalt
Der Wolf lebt wieder in der Schweiz. Das löst Konflikte, Emotionen und Diskussionen aus. Im Jahr 2005 stand der Bündner Naturfotograf Peter A. Dettling zehn wildlebenden Wölfen gegenüber. Diese Begegnung hat ihn nie mehr losgelassen. Er fotografiert, forscht und schreibt über Wölfe. In «Wolfsodyssee» beschreibt er seine Suche nach dem Wesen des Wolfes. Dabei gelangen ihm spektakuläre Aufnahmen und neue Einsichten in das Leben wildlebender Wölfe in der Surselva, im Calandamassiv, in Kanada und in den USA. «Wolfsodyssee» ist Biografie, Naturgeschichte, Verhaltensforschung und Abenteuerreise in einem und weckt Verständnis und Empathie für einen unserer ältesten Verbündeten, Canis lupus, den Wolf – und ist eine bewegende, einzigartige Dokumentation zur aktuellen politischen Debatte in der Schweiz.

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Neues Buch von Elli Radinger – Das Geschenk der Wildnis

Es ist geschafft. „Dank“ Corona konnte ich das letzte halbe Jahr ungestört und ununterbrochen an meinem neuen Buch arbeiten – und auch ein wenig aus dem ganzen Chaos dieser unruhigen Zeiten „flüchten“, zurück in die Wildnisabenteuer meines Lebens. Jetzt ist „Das Geschenk der Wildnis“ fertig und geht in den nächsten Wochen in den Druck. Es erscheint am 21. September und ist ab sofort vorbestellbar.

Werfen Sie einen ersten Blick auf das Buch. Weitere Details und Einblicke werden folgen.

Wer mehr zum „Geschenk der Wildnis“ wissen möchte, kann mir gerne eine Mail schicken. Ich werde dann die wichtigsten Fragen hier auf dem Blog beantworten.
Mailen Sie an:  info [at] elli-radinger [dot] de

Signierte Exemplare

Wegen des gestiegenen Arbeits- und Kostenaufwands verschicken wir leider keine signierten Exemplare mehr.  Natürlich signiere ich gerne alle meine Bücher persönlich auf meinen Lesungen.