Rezension: Schöpfung ohne Krone

Schöpfung ohne Krone
Warum wir uns zurückziehen müssen, um die Artenvielfalt zu bewahren
Eileen Crist
oekom verlag, 2020
400 Seiten
ISBN 978-3962381783
28,00 €

Zu beziehen über den örtlichen Buchhandel oder online im Autorenwelt-Shop

Inhalt
»Wir müssen langfristig weniger Menschen werden, wenn wir die Biodiversität nicht weiter gefährden wollen.«
Hunderte Wale, die vor der Küste von Wales Heringsschwärme jagen; gewaltige Bisonherden in der amerikanischen Prärie; dichte Urwälder auf allen Kontinenten: Pflanzen und Tiere verteilten sich vor gar nicht langer Zeit in unfassbarer Fülle und Vielfalt über die ganze Erde.

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Yellowstone aktuell

Joe Breuer / pixabay

Niederlage für Trump: Grizzlybären im Yellowstone-Park bleiben unter Artenschutz

Großer Sieg für Artenschützer: Grizzlybären in und um den Yellowstone Nationalpark stehen weiterhin unter Artenschutz. Das entschied ein US-Bundesgericht. Die rund 700 Grizzlybären des Nationalparks hatten ihren geschützten Status im Jahr 2017 auf Betreiben der Trump-Regierung verloren, woraufhin die Bundesstaaten Wyoming und Idaho kurz davorstanden, die ersten Grizzly-Jagden seit 1991 auszurufen.
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Weitere Informationen zu Bären und zu meinen Erlebnissen mit Grizzlys finden Sie in meinem neuen Buch „Das Geschenk der Wildnis


Wölfe: Die Super-Ökologen des Yellowstone

Vor 25 Jahre sind die Wölfe in den Yellowstone-Nationalpark zurückgekehrt. Entgegen aller Befürchtungen, dass sie die dortigen Wapitihirsche ausrotten könnten, haben sich die Raubtiere als stabilisierende Kraft erwiesen. Neue Forschungen zeigen, dass Wölfe durch die Verringerung des Hirschbestandes und die Jagd auf schwache und kranke Tiere dazu beitragen, widerstandsfähigere Herden zu schaffen.
Lesen Sie den ganzen Artikel von National Geographic hier …

Weitere Details zu den Yellowstone-Wölfen finden Sie in meinem Buch „Die Weisheit der Wölfe
Die Weisheit der Wölfe

Wolf News Juli 2020

News

Aktuelle Wolfsmeldungen Juli 2020

Niedersachsen
Pferde gerissen: DNA von Rodewalder Wolfsrudel
Zwei im Landkreis Nienburg getötete Pferde sind offenbar von Tieren aus dem Rodewalder Wolfsrudel gerissen worden. Wie ein Sprecher des Umweltministeriums am Freitag mitteilte, sind Speichelspuren von jeweils mindestens zwei Tieren des Rudels bei DNA-Analysen nachgewiesen worden.
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Mecklenburg-Vorpommern
Getötete Wolfsfähe war nicht trächtig
Die auf der Grundlage der Ausnahmegenehmigung der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock in der Nacht vom 10. auf den 11.04.2020 bei Schwaan getötete Wolfsfähe war nicht trächtig. Die Sektion des Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin sowie weitere nunmehr vorliegende Untersuchungen haben keine Hinweise auf eine Trächtigkeit oder embryonale DNA ergeben.
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Sachsen
Wölfe in der Oberlausitz bleiben in Deckung
In der Oberlausitz ist es ruhig um die Wölfe geworden. Derzeit werden nur wenige Angriffe auf Nutztiere gemeldet. Sichtungen sind selten geworden und auch das Heulen ist verstummt. Haben die grauen Räuber etwa ihr Revier gewechselt? Noch vor einem Jahr sorgten die Wölfe in der Oberlausitz durch zahlreiche Übergriffe nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch für Angst und Schrecken vor allem in Dörfern.
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Wolf auf B107 bei Schönfeld von Auto erfasst und getötet
Im Nordosten Sachsen-Anhalts ist ein Wolf von einem Auto erfasst und getötet worden. Das Tier lief am Donnerstagmorgen über die B107 bei Schönfeld, der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, wie die Polizei in Stendal mitteilte. Das Tier verendete an der Unfallstelle. Experten des Wolfskompetenzzentrums wurden gerufen. Am Auto des 65-Jährigen entstand Sachschaden.
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Bayern
Tote Schafe in Traunstein und Kössen
Erste DNA-Ergebnisse da: Kein Hund, kein Wolf – überraschende Wende?
Mehrere Schafe wurden in den letzten Monaten in Tirol und Bayern gerissen. War es ein Wolf? Oder doch Hunde? Nun liegen die ersten DNA-Ergebnisse vor – und bringen eine spektakuläre dritte Möglichkeit ins Spiel.
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden mehrere Schafe im Chiemgau und in den direkt angrenzenden Landesteilen Tirols gerissen. Auf Tiroler Seite wurden im Verlauf des Junis getötete Schafe in Walchsee und Kössen aufgefunden. Bei Traunstein wurden dann Ende Juni sechs getötete Tiere entdeckt. Von den Tieren wurden Proben entnommen, um via DNA-Analyse festzustellen, ob sie von Wölfen gerissen wurden. Schließlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Schafe durch streunende Hunde getötet wurden.
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Thüringen
Oberverwaltungsgericht: Ohrdrufer Wölfin darf weiterhin nicht geschossen werden
Die Abschussgenehmigung für die Wölfin im Ilm-Kreis bleibt ausgesetzt. Das hat das Thüringer Oberverwaltungsgericht in Weimar beschlossen.
Die Genehmigung zum Abschuss sei „höchstwahrscheinlich rechtswidrig“, weil sie ausschließlich Belange des Artenschutzes berücksichtige, so das Gericht.
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Schweiz
Gruppe Wolf zeigt auf – Schweizer Wölfe reißen kontinuierlich weniger Nutztiere
Der weit verbreitete Eindruck, dass Wölfe stets mehr Nutztiere reißen und der Herdenschutz immer schwieriger wird, täuscht. Pro Wolf werden heute deutlich weniger Nutztiere gerissen als noch in der Anfangsphase der Rückkehr der Tierart in die Schweiz.
Nur die Vermehrung der Wölfe sorgt dafür, dass die Zahlen der gerissenen Nutztiere nicht stark sinken. Die statistische Auswertung der Wolfs- und Risszahlen belegt die Wirksamkeit des Herdenschutzes.
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Gruppe Wolf Schweiz: «Kühe lassen sich von Wölfen kaum aus der Ruhe bringen»
Aus Sicht der Gruppe Wolf Schweiz werden Alpkühe für den Abstimmungskampf um die Revision des Jagdgesetzes instrumentalisiert. Verhaltensänderungen durch Wolfspräsenz seien bei Kühen nie nachgewiesen worden.
Dass «urplötzlich» von nervösem Rindvieh berichtet und Abstürze in Sömmerungsgebieten mit dem Wolf in Zusammenhang gebracht werden, ist für die Gruppe Wolf Schweiz eine bewusste Instrumentalisierung. Der Zweck derartiger Behauptungen sei es, Stimmen für die Revision des Jagdgesetzes zu gewinnen, über die am 27. September abgestimmt wird.
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Urlaubstipp: Wildpark Schorfheide
Pyrenäen-Berghunde verjagen Wölfe
Wildpark Schorfheide zeigt mit einem neuen Gehege, wie Viehherden geschützt werden können
Der dreieinhalbjährige Pyrenäen-Berghund Jupp vom Storchenturm läuft vorn im Gehege aufmerksam am Zaun auf und ab. Seine zweieinhalbjährige Schwester Luda hat sich hinten neben einem Rind niedergelassen. Dort grast auch ein Pony. So sind Herdenschutzhunde ausgebildet. Sie sollen sich verteilen, um das Vieh vor Wölfen zu beschützen. Nähert sich ein Rudel, würde sich Jupp aufbauen und drohend knurren, bis sich die Raubtiere verziehen. Er ist groß und kräftig, etwas größer als ein Wolf. Ein Wolf würde die Auseinandersetzung scheuen und sich lieber woanders Beute suchen.
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Weitere Informationen über die Möglichkeiten zum Schutz von Nutztieren gegen Wölfe finden Sie auf meinem Blog in der Rubrik „Wissen Wolf“

Sehenswert
Wildkatzen-Mutter verteidigt ihre Jungen gegen einen Wolf
Sensationelle Aufnahmen einer Wildkamera der Deutschen Wildtier Stiftung dokumentieren das zum ersten Mal
Aufs Äußerste erregt peitscht die Wildkatze mit ihrem aufgeplusterten Schwanz hin und her. Das Fell ist aufgestellt, die Ohren sind nach vorne gerichtet. Immer wieder macht sie drohend einen Buckel und faucht, während sie in der Nacht auf einem Baumstamm angespannt hin und her läuft. Sie hat Nachwuchs und im Hintergrund lauert ein überlegener Gegner: Es ist ein Wolf. Man sieht nur seine Augen.
„Die Aufnahmen unserer Wildkamera sind eine kleine Sensation“, sagt Malte Götz, Wildkatzenexperte der Deutschen Wildtier Stiftung. „Die Bereitschaft einer Wildkatze sich für ihre Jungen sogar dem Wolf zu stellen, wurden zum ersten Mal dokumentiert.“

Schutz für Wölfe gilt auch in menschlichen Siedlungsgebieten

Wölfe sind auch dann streng ge­schützt, wenn sie in mensch­li­chen Sied­lungs­ge­bie­ten auf­tau­chen. Dies hat der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof mit Ur­teil vom 11.06.2020 ent­schie­den. Die Schutz­ver­pflich­tung aus der Ha­bi­ta­tricht­li­nie gelte für das ge­sam­te „na­tür­li­che Ver­brei­tungs­ge­biet“, un­ab­hän­gig davon, ob die Tiere sich in ihrem ge­wöhn­li­chen Le­bens­raum, in Schutz­ge­bie­ten oder aber in der Nähe mensch­li­cher Nie­der­las­sun­gen be­fin­den.
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Hier finden Sie die vollständige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs

 

Happy Birthday, Shira!

Shiras erster Schnee mit sechs Monaten

Shira wird heute 15 Jahre alt und bedankt sich bei euch allen für die regelmäßigen Nachfragen nach ihrer Gesundheit.

Hier für alle Shira-Fans ein kleines Update: Ja, der alten Dame geht es noch gut. Ihre Spondylose und Arthrose haben wir jetzt im Griff. Im Team mit ihrer Tierärztin Tanja  und der Physiotherapeutin Alex  gelingt es uns, sie überwiegend schmerzfrei zu halten.
Könnt ihr euch an mein „Gespräch“ mit Shira im Hundebuch erinnern, als wir über ihre „Macke“ sprachen: dieses ewige Kratzen an der Schulter? Es ist vollkommen verschwunden. Nach all den Jahren. Was für eine Wohltat. Mein Golden Girl ist wieder munter und vergnügt unterwegs.

Natürlich kann sie keine allzu großen Touren mehr mit mir machen. Stattdessen lässt sie sich fürstlich schieben – was bei uns im Lahn-Dill-Bergland gar nicht so einfach ist, wie schon das „Berg“ im Namen sagt. Bergauf lässt sich Madame am liebsten schieben. So bekomme ich mit 24 kg Hund + 10 kg Wagen mein persönliches Workout.

Die Kutsche steht bereit.

Den überwiegenden Teil des Tages verschläft Shira – meist laut schnarchend. Dafür bin ich dankbar, denn manchmal gibt es auch nicht so gute Zeiten. Besonders abends, wenn sich ihre beginnende Demenz mit Unruhe bemerkbar macht. Ich bilde mir ein, dass das Canabis-Öl, das ich ihr gebe, hilft.

Lieblingsplatz 1: Mit dem Rücken an der Heizung

Ich habe meinen Tagesablauf ganz auf sie eingestellt. Wenn sie lieber schlafen will statt Gassi gehen, darf sie das. Wir fahren demnächst in den Urlaub. An einem See in eine Ferienwohnung mit Ausgang zum Garten. Das ist nur etwa eine Autostunde entfernt, d.h. ich bin zur Not schnell bei meiner Tierärztin. Größere Reisen machen wir nicht mehr. Ich muss Prioritäten setzen und Shira ist meine Top-Priorität. Vieles ändert sich im Alter, wir machen das Beste aus jedem Augenblick und genießen die gemeinsame Zeit, die wir noch haben.

Lieblingsplatz 2: Im Garten

Wir – Shira und ich – wünschen euch allen einen schönen Sommer. Bleibt gesund!

Wolfsmonitoring bei Senckenberg. Interview mit Dr. Carsten Nowak

Seit rund 20 Jahren gibt es wieder Wölfe in Deutschland. Das sorgt bis heute für Kontroversen in Politik und Medien. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde als Referenzzentrum für Wolfs- und Luchsmonitoring in Deutschland unter vielen weiteren Institutionen ausgewählt und untersucht seit 2010 in ihren Laboren alle bundesweit anfallenden genetischen Proben.
Wissenschaftler Dr. Casten Nowak spricht mit Senckenberg Onlineredakteur Adrian Giacomelli über das Vorgehen bei den genetischen Untersuchungen, Hybriden zwischen Wolf und Hund und welche Gerüchte rund um das Thema Wolf naturwissenschaftlich widerlegt werden können.
Link zum gesamten Artikel …

Wolf News Mai/Juni 2020

Wolf allgemein

Neue Studie zeigt geeignete Lebensräume für Wölfe

In Deutschland sind viele geeignete Lebensräume für Wölfe vorhanden. Das bedeutet: Wölfe könnten in weiten Teilen Deutschland sesshaft werden und es muss damit gerechnet werden, dass sie auch die weiteren Gebiete durchwandern.
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Prüfung der Änderungen im Naturschutzgesetz des Bundes auf EU-Konformität

Am 14. Mai 2020 haben die zuständigen EU-Kommissionsdienststellen aufgrund der vielfach gerügten EU-Rechtswidrigkeit der im März in Kraft getretenen neuen gesetzlichen Regelungen im BNatSchG zum Umgang mit dem Wolf mit einem Pilotverfahren gegen Deutschland begonnen. Das meldet die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT).
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Mit dem Wolf leben – Positionspapier des Deutschen Wanderverbandes

Unter dem Titel „Mit dem Wolf leben – aber wie?“ hat der Deutsche Wanderverband (DWV) ein Positionspapier erarbeitet.
Das unter Federführung von Theodor Arend, beim Deutschen Wanderverband (DWV) zuständig für das Thema Naturschutz, entstandene Papier räumt auf mit dem derzeit wieder häufig bemühten Trugbild des „Bösen Wolfes“.
Hier finden Sie das Positionspapier

Hessen

Wolf überfahren

In Hessen ist der Wolf wieder sesshaft. Bei Kaufungen im Kreis Kassel ist jetzt eine Wölfin überfahren worden. Es ist nicht das erste tote Tier in diesem Jahr.
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Wolfsmonitoring wegen Corona eingeschränkt: Keine DNA-Tests mehr

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf das Wolfsmonitoring: Das hessische Umweltministerium hat festgelegt, dass bei Wildtierrissen keine DNA-Proben mehr genommen werden.
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Unterstützung für Weidetierhalter

Schutz vor dem Wolf: Nabu fordert mehr Geld für kleine Betriebe
Mehr Unterstützung für Weidetierhalter zum Schutz vor dem Wolf fordert der hessische Landesverband des Naturschutzbundes (Nabu).
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Wolf bei Burghofen von Wildkamera aufgenommen

Ein ausgewachsener Wolf ist in der Nacht zum vorigen Sonntag in einem Waldgebiet beim Waldkappler Ortsteil Burghofen von einer Wildkamera fotografiert worden.
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Rheinland-Pfalz

Wolf im Hunsrück bestätigt

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
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Mecklenburg-Vorpommern

Zahl der Wolfrisse im ersten Quartal deutlich gestiegen

Im 1. Quartal 2020 sind in Mecklenburg-Vorpommern 21 Rissvorfälle registriert worden, bei denen ein Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden konnte. Dabei wurden 94 Nutztiere getötet und 21 Nutztiere verletzt. Im Vergleich zum 1. Quartal 2019 (12 Rissvorfälle mit 51 getöteten Nutztieren) ist das ein deutlicher Anstieg.
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Tötung einer Wolfsfähe wegen Hybridisierung

In der Nacht vom 10. auf den 11.04.2020 haben behördliche Bedienstete eine Wolfsfähe bei Schwaan mit einem Gewehr getötet.
Die Wolfsfähe hatte sich offenbar mehrfach mit einem Hund gepaart. Daher bestand die erhebliche Gefahr einer Hybridisierung.
Die Tötung war erforderlich um eine Hybridisierung abzuwenden. Hybridisierung stellt eine erhebliche Gefährdung der Art Wolf dar.
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Niedersachsen

Vorerst wird in Niedersachsen kein Wolf getötet

In Niedersachsen wird in naher Zukunft kein Wolf getötet: Die letzte von ursprünglich drei Ausnahmegenehmigungen, auffällige Wölfe zu schießen, wurde laut Umweltministerium ausgesetzt. Minister Olaf Lies (SPD) folge damit einer Bitte des Verwaltungsgerichts Lüneburg, hieß es.
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Neues von den Göhrder Wölfen

Hier gibt es neue Infos von den Wölfen in der Göhrde. Weitere aktuelle Informationen zu Wolfwochen in Kenners Landlust
Infos hier …

76-Jähriger und Wolf sterben bei Unfall

Beim Zusammenprall eines Autos mit einem Wolf in Niedersachsen (Neustadt am Rubenberg) sind sowohl der 76-jährige Fahrer als auch das Tier ums Leben gekommen. Nach dem Zusammenprall mit dem Wolf stieß der Kleinwagen gegen einen Baum und überschlug sich, heißt es laut Polizei

Baden-Württemberg

Artenschutzhunde im Einsatz für den Wolf

Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt haben mit einer Studie die Effektivität des Tiermonitorings durch Artenspürhunde untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die Tiere sind in einigen Bereichen hilfreich.
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Brandenburg

Zäune zum Schutz vor Wölfen in Brandenburg

Wölfe, Herdenschutz, Wolfsinitiative (MOZ) Im bundesweiten Vergleich leben in Brandenburg die meisten Wölfe. Das Landesumweltamt dokumentiert alle Meldungen. Während 2006 ein einzelnes Tier gesichtet wurde, sind im vergangenen Jahr 41 Rudel und acht Paare nachgewiesen, insgesamt 154 Welpen wurden gezählt. Die Freude über die Ansiedlung des Wolfes, der im 18. und 19. Jahrhundert hierzulande ausgerottet wurde, ist jedoch begrenzt.
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Österreich

WWF präsentiert großes Herdenschutzpaket

Anlässlich des Beginns der Almsaison und der Rückkehr der Wölfe legt die Umweltschutzorganisation WWF ein Fünf-Punkte-Plan auf den Tisch, um ein konfliktarmes Zusammenleben mit Wölfen zu ermöglichen.
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Schweiz/Luchs

Alle 20 Luchse freigelassen

Bitte beachten Sie, dass ich hier ausschließlich bestätigte Wolfsmeldungen einstelle, keine Vermutungen und/oder Spekulationen.

Todesfalle Mähroboter: Immer mehr Igel verenden unterm Messer

Deutsche Wildtier Stiftung fordert von Herstellern der Mähroboter igelfreundliche Technik

Mähroboter sind mehr und mehr zum beliebten Gartenzubehör geworden; für Igel bedeutet die vollautomatische Mähtechnik jedoch mitunter einen qualvollen Tod unter den rotierenden Mähmessern.  „Igel rollen sich bei Gefahr zusammen und verharren im Gras, statt davon zu laufen“, sagt Moritz Franz-Gerstein, Tierarzt und Wildbiologe der Deutschen Wildtier Stiftung. „Dieses Verhalten wird ihnen beim Kontakt mit Mährobotern zum Verhängnis. Die scharfen Messer fügen den Tieren teils schlimme Wunden zu. Schwere bis tödliche Verletzungen sind vorprogrammiert.“

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Neue Studie zeigt geeignete Lebensräume für Wölfe

news

Habitatmodellierung und Abschätzung der potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland veröffentlicht

In Deutschland sind viele geeignete Lebensräume für Wölfe vorhanden. Das bedeutet: Wölfe könnten in weiten Teilen Deutschland sesshaft werden und es muss damit gerechnet werden, dass sie auch die weiteren Gebiete durchwandern. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW), des Leibniz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), der Technischen Universität Berlin, der Humboldt Universität Berlin und des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (Wien). In Auftrag gegeben und veröffentlicht hat die Studie das Bundesamt für Naturschutz.

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Rezension: Wolfsodyssee

Wolfsodyssee
Eine Reise in das verborgene Reich der Wölfe
Peter A. Dettling
Werd & Weber Verlag, 2020
350 Seiten
ISBN 978-3039220113
30,00 €

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Inhalt
Der Wolf lebt wieder in der Schweiz. Das löst Konflikte, Emotionen und Diskussionen aus. Im Jahr 2005 stand der Bündner Naturfotograf Peter A. Dettling zehn wildlebenden Wölfen gegenüber. Diese Begegnung hat ihn nie mehr losgelassen. Er fotografiert, forscht und schreibt über Wölfe. In «Wolfsodyssee» beschreibt er seine Suche nach dem Wesen des Wolfes. Dabei gelangen ihm spektakuläre Aufnahmen und neue Einsichten in das Leben wildlebender Wölfe in der Surselva, im Calandamassiv, in Kanada und in den USA. «Wolfsodyssee» ist Biografie, Naturgeschichte, Verhaltensforschung und Abenteuerreise in einem und weckt Verständnis und Empathie für einen unserer ältesten Verbündeten, Canis lupus, den Wolf – und ist eine bewegende, einzigartige Dokumentation zur aktuellen politischen Debatte in der Schweiz.

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