EuGH: Klare Absage gegen geplanten Gesetzesentwurf zum erleichterten Abschuss von Wölfen

Pressemitteilung der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. zum Urteil des EuGH zur finnischen Wolfsjagd
(C 17/674) vom 10. Oktober 2019

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat mit seinem heutigen
Urteil in dem gegen Finnland anhängigen Verfahren zur Wolfsjagd die
strengen Anforderungen an die Zulässigkeit einer eingeschränkten
Wolfsjagd bekräftigt. Der EuGH folgte damit dem Schlussantrag des
Generalanwaltes vom 08. Mai 2019 und hat in seiner Urteilsbegründung
diese sehr engen Grenzen weiter spezifiziert. In diesem Zusammenhang
hat der EuGH auch eine Reihe von bisherigen Entscheidungen noch einmal
explizit bekräftigt. Mit diesem Urteil unterstreicht der EuGH einmal mehr diegroße Bedeutung des Artenschutzes und die nur sehr begrenzten
Möglichkeiten bei der Tötung von Tieren der streng geschützten Arten.

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Rezension: Das geht so nicht weiter!

Das geht so nicht weiter!
Die Würde des Tieres ist unantastbar
Sophie & Karl-Ludwig Schweisfurth
bene! Verlag, 2019
112 Seiten
ISBN 978-3963400568
12,00 €

Zu beziehen über den örtlichen Buchhandel oder online im Autorenwelt-Shop

Inhalt
Ein Immer-Mehr, Immer-Günstiger wird uns als erstrebenswertes Ziel verkauft. Aber wir spüren längst: Das muss ein Ende haben! Denn ein Lebensmittel- und Tierhaltungs-Skandal jagt den nächsten.

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Rezension: Darwins Hund

Darwins Hund
Die Geschichte des Menschen und seines besten Freundes
Bryan Sykes
Klett-Cotta, 2019
319 Seiten
ISBN 978-3608964486
22,00 €

Zu beziehen über den örtlichen Buchhandel oder online im Autorenwelt-Shop

Inhalt
Wie verblüffend doch der alltägliche Anblick eines Menschen ist, der seinen Hund ausführt – ein hochentwickelter Primat und ein wilder Fleischfresser, deren Vorfahren einst Todfeinde waren, leben Seite an Seite, als wäre es das Natürlichste der Welt. Bryan Sykes beleuchtet die innige Beziehung zu unseren treusten Gefährten und zeigt, dass wir sowohl unser Überleben als auch unsere Vormachtstellung einer anderen Spezies verdanken: dem Hund.

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Wissen Wolf: Sprache und Ethik

28. April 2016. Das Umweltministerium Niedersachsen informiert: Wolf MT 6 ist tot. „(…) Entsprechend der Anordnung des Ministeriums wurde das Tier am Mittwochabend im Landkreis Heidekreis im Rahmen einer Maßnahme zur Gefahrenabwehr letal entnommen.“

Die Mitteilung klingt distanziert und neutral. Was tatsächlich geschehen ist:
Am Mittwoch dem 28. April 2016 wurde der niedersächsische Wolf Kurti von einem Scharfschützen der Polizei erschossen und starb.

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Zur geplanten Tötung* des Wolfes GW924m in Schleswig-Holstein

* Warum ich hier den Begriff „Tötung“ statt „Entnahme verwende.

DJGT zu der geplanten Allgemeinverfügung zur Entnahme des Wolfes GW924m in Schleswig-Holstein

Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht hat sich heute mit einem Schreiben an den schleswig-holsteinischen Minister Albrecht gewandt, und den geplanten Erlass einer Allgemeinverfügung, mit der der Abschuss des Wolfes GW924m „effizienter“ gestaltet werden soll und die Wahrscheinlichkeit des Abschusses erhöht werden soll, scharf kritisiert.

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„Scrupellos“ beim Filmfestival NaturVision 2019

Der Film „Skupellos“ hat den Newcomer-Filmpreis des Filmfestivals NaturVision 2019 gewonnen.

Das Festival ist ein einzigartiges Filmfestival für Natur, Wildlife und Umwelt. Mit beeindruckenden Filmen, kritischen Informationen und konkreten Projekten begeistert das Filmfestival die Menschen. Zum Beispiel für die Schönheit der Welt und für alternatives Verhalten. Herzstück ist der internationale Filmwettbewerb, bei dem renommierte und teils hoch dotierte Preise verliehen werden. NaturVision steht für hohe Filmkunst und Zukunftsbildung.

Bei dem Film „Skrupellos“ geht es um den Umgang mit Tieren und welche Probleme wir ihnen bereiten. Unter dem Motto „Geschichten über unsere Nutztiere, das Insektensterben und vom bösen Wolf“, produzierten die Medienschüler des Berufkollegs Rheinbach diesen Film, der sich mit unserem Umgang mit Tieren und den Problemen, die wir ihnen bereiten, auseinandersetzt.

Wir gratulieren den Kollegen zu diesem großartigen Film und natürlich auch zum Preis.

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NABU: Hände weg vom Wolf

Seit fast 20 Jahren sind Wölfe wieder in Deutschland heimisch. Aber nun will die Bundesregierung den strengen Artenschutz aufweichen. Wenn wir dies nicht verhindern, könnten Wölfe – und andere bedrohte Wildtiere – künftig einfacher getötet werden. Schon bald wird über die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes abgestimmt – eine Scheinlösung, mit der sich die Bundesregierung beim Schutz der Weidetiere aus der Verantwortung stehlen will.

Schicken Sie deshalb jetzt eine Protestmail an Ihre Bundestagsabgeordneten.

Weitere Infos, Hintergründe und zum Protest hier …

Ulrich Wotschikowsky ist tot

Foto: imagii/pixabay

Der Biologe und Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky ist am 30. August 2019 nach schwerer Krankheit verstorben. Wotsch war die mahnende und besonnene Stimme, die wir in populistischen Wolfszeiten brauchen. Besonders verpflichtet fühlte er sich Wolf und Luchs. In einem Fernseh-Interview sagte er einmal: „Sie sind da, weil sie da sind, weil sie uns der Schöpfer gegeben hat – oder die Natur oder die Evolution. Wir haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, sie zu erhalten.“ Wotsch hielt nie mit seiner Meinung hinter dem Berg – und eckte damit oft genug an, sowohl bei Naturschutz- und Umweltverbänden, als auch bei den Jägern. Aber gerade seine Unabhängigkeit machte ihn zu einem Vorbild für viele.
Lesen Sie, was sein Sohn zum Tod seines Vaters schreibt …

Wir trauern um einen Freund und Berater. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen.

Gute Reise, Wotsch!

 

Rezension: Das geheime Band zwischen Mensch und Natur

Das geheime Band zwischen Mensch und Natur
Erstaunliche Erkenntnisse über die 7 Sinne des Menschen, den Herzschlag der Bäume und die Frage, ob Pflanzen ein Bewusstsein haben
Peter Wohlleben
Ludwig, 2019
240 Seiten
ISBN 978-3453280953
22,00 €

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Inhalt
Wie sehr sind wir überhaupt noch mit der Natur verbunden? Peter Wohlleben ist überzeugt: Das Band zwischen Mensch und Natur ist bis heute stark und intakt, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind: Unser Blutdruck normalisiert sich in der Umgebung von Bäumen, die Farbe Grün beruhigt uns, der Wald schärft unsere Sinne, er lehrt uns zu riechen, hören, fühlen und zu sehen. Umgekehrt reagieren aber auch Pflanzen positiv auf menschliche Berührung. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen öffnet uns Peter Wohlleben die Augen für das verborgene Zusammenspiel von Mensch und Natur. Er entführt uns in einen wunderbaren Kosmos, in dem der Mensch nicht als überlegenes Wesen erscheint, sondern als ein Teil der Natur wie jede Pflanze, jedes Tier. Und er macht uns bewusst, dass es in unserem ureigenen Interesse ist, dieses wertvolle Gut zu bewahren.

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