Wolf News Oktober 2018

News

Lesen Sie die aktuellen Wolfsmeldungen des Monats Oktober 2018. Bitte beachten Sie, dass ich ausschließlich bestätigte Meldungen hier einstelle.

NRW: Wolf nachgewiesen

In NordrheinWestfalen ist ein Wolf nachgewiesen worden. Das Tier sei am 23. September in der Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock in der Nähe Bielefeld von einer Wildkamera aufgenommen worden. Das teilt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) mit.
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Sachsen / Wolf / Kommentar
Lehren aus dem Fall Dauban

Seit 18 Jahren sind die Wölfe in Deutschland zurück. Aber die Reaktionen auf blutige Wolfsereignisse sind immer noch die gleichen: Als erstes werden Abschüsse gefordert – von Einzelwölfen, von gesamten Rudeln, von Wölfen überhaupt. Dass solche Forderungen von unmittelbar betroffenen, aufgeregten Tierhaltern kommen, kann man verstehen. Dass sich Behörden aufführen, als hätten sie sich nicht an Verwaltungsregeln zu halten, ist allerdings schwer erträglich. Und dass Politiker im Ministerrang mit ihren Äußerungen den Eindruck vermitteln, sie hätten das Gesetz nicht gelesen oder stünden gar über diesem, ist nicht schwer, sondern überhaupt nicht auszuhalten.
Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Ulrich Wotschikowsky hier

Niedersachsen / Wolf / Kommentar
Zum Heulen – Wolfsberater ohne eigene Meinung

Niedersachsen verlangt seinen ehrenamtlichen Wolfsberatern Kadavergehorsam ab: Statt einer eigenen Meinung dürfen sie allein die Fachpositionen des Landes öffentlich vertreten. Zum Heulen, meint Justus Randt
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Niedersachsen / Wolf
Will Olaf Lies „sein“ Wolfsbüro loswerden?

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies stellte kürzlich bei einem Termin im Kreis Cuxhaven, an dem auch der Direktor der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission, Humberto Delgado Rosa, und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, teilnahmen, offenbar auch die derzeitige Struktur des beim Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) angesiedelten Wolfsbüros in Frage.
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Niedersachsen weitet Förderung für wolfsabweisenden Schutz aus

Auch Hobbytierhalter von Schafen, Ziegen und Gatterwild sollen profitieren
Das Land Niedersachsen hat die Förderung von wolfsabweisendenden Präventionsmaßnahmen in Niedersachsen auf die Kleinsttierhaltung und Hobbytierhaltung von Schafen, Ziegen und Gatterwild ausgeweitet. Ab sofort übernimmt das Land im Rahmen der „Richtlinie Wolf“ auch für Hobbytierhalter bis zu 80 Prozent der Materialkosten nebst Zubehör bei der Errichtung von Schutzzäunen. Schutzmaßnahmen für Pferde und Rinder können in den in der Richtlinie benannten Ausnahmefällen ebenfalls gefördert werden. Billigkeitsleistungen des Landes an Hobbytierhalter bei durch den Wolf verursachten Nutztierrissen werden bereits seit Ende 2014 durch das Land gezahlt.
Mehr und Anträge zum Download hier

Mecklenburg-Vorpommern: „Wölfe“ auf zwei Beinen

„Der Schafdieb ist eine ebenso große Gefahr wie der Wolf“
Ein Schäfer aus Mecklenburg-Vorpommern meldet seine gesamte Herde als vermisst – sehr wahrscheinlich fuhren Diebe mit einem Lkw auf die Weide und transportierten die Tiere ab. Kein Einzelfall, wie der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Schafhaltung bestätigt.
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Wolf / Forschung
Grünes Licht für Soft Catch Falle!

Künftig dürfen Wölfe für Forschungszwecke nicht nur mit der Belislefalle, sondern auch mit der Soft Catch Falle gefangen werden. Dieser Fallentyp beruht auf dem Tellereisenprinzip und galt deswegen als tierschutzrechtlich nicht vertretbar. Es ist eine Tretfalle, deren Schlagbügel mit weichem Material ummantelt sind. Verletzungen für das Tier sind so gut wie auszuschließen.
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Die Bügel der Soft Catch Falle sind aus Hartgummi. Die Verletzungsgefahr für das Tier ist gering.

Schweiz / Wolf

Genetischer Nachweis von zwei neuen Wölfen
Anhand genetischer Proben konnten im Wallis zwei bisher in der Schweiz unbekannte Wölfe nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um den männlichen Wolf M88 im Unterwallis sowie den männlichen Wolf M89 im Oberwallis. Seit Jahresbeginn konnten zudem die bereits bekannten männlichen Wölfe M59, M73, M82 sowie das Weibchen F24 genetisch bestätigt werden. Nach wie vor gibt es keine Hinweise auf Nachwuchs für dieses Jahr.
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Erneut Jungwolf bei Trinser Alp abgestürzt
Letzte Woche ist bei der Trinser Alp am Piz Mirutta ein zweiter in diesem Jahr geborener Jungwolf abgestürzt.
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Wolfsabschussperimeter ausgeweitet
Staatsrat Jacques Melly ordnet die Ausweitung des Abschussperimeters des im Goms zum Abschuss freigegebenen Wolfes an. Am 5. Oktober 2018 wurde dem Wildhüter ein Wolfsangriff in der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Obergesteln gemeldet. Trotz der getroffenen Herdenschutzmaßnahmen (elektrifizierte Einzäunung) wurde beim Angriff ein Schaf getötet und eines verletzt.
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Schweiz / Luchs
Luchs in Appenzell I.Rh. erlegt

Eine seit mehreren Tagen verhaltensauffällige Jungluchsin wurde am Mittwoch, 17. Oktober 2018, durch die Jagdverwaltung erlegt.
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Luchs

Norwegen
Wolfslizenzjagd 2018/2019 – Zahlen, Fakten, Background

Am 1. Oktober beginnt in Norwegen die 6 Monate andauernde Wolfslizenzjagd 2018/2019.
Die Anzahl der Wölfe, die außerhalb der sog. Wolfszone erlegt werden dürfen, ist am 27. September vom Umweltministerium mit einer Abschussquote von 26 Tieren bekanntgegeben worden.
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Füchse Allgemein
In deutschen Nationalparks wird der Fuchs meist nicht bejagt

Jagdfreie Gebiete sind den Jagdorganisationen ein Dorn im Auge. Mit allen Mitteln wehren sie sich gegen die jagdliche Befriedung privater Grundstücke und erst recht gegen die Ausweisung größerer Gebiete, in denen die Jagd ruht. Kaum verwunderlich, zeigen Erfahrungen mit fuchsjagdfreien Regionen doch, dass die natürlichen Regulationsmechanismen sowohl in naturbelassenen Gebieten als auch in der modernen Kulturlandschaft ohne Jagd auf Beutegreifer problemlos funktionieren.
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