Weihnachtsgrüße und Buchtipps

Mein Weihnachtsengel

Dies ist seit 15 Jahren das erste Weihnachten ohne meine Hündin. Mein Herz ist erfüllt von Trauer und Sehnsucht nach Shira, aber auch von Dankbarkeit für all die lieben, tröstenden Worte, die ich in den letzten Tagen und Wochen von Ihnen erhalten habe.
Viele, die mir geschrieben haben, erzählten von ihren alten oder verstorbenen Hunden. Es tut gut, zu wissen, dass wir nicht alleine sind. Das Leben geht weiter und unsere Lieben werden immer bei uns sein.

Ich habe begonnen, Shiras Tod auf meine Weise zu verarbeiten: Ich schreibe über die Zeit der Trauer. Und ich lese Bücher, die positiv sind und mich inspirieren.

Hier meine drei Lieblingsbücher:

Bonnie Propeller“, ein kleines Büchlein von Monika Maron, das mein Herz erwärmt hat.
Die unvergessliche Geschichte von Bonnie Propeller, dem Hund mit den zwei Namen, handelt von unerfüllbaren Erwartungen und unverhofftem Glück; von Freude, Liebe – und von der selbstverordneten Notwendigkeit, dreimal am Tag das Haus zu verlassen.

Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ von Charlie Mackesy. Das Buch erzählt in Zeichnungen, Aquarellen und Worten über das, was wir gerade jetzt brauchen: Liebe, Freundschaft und Güte.

Sag immer deine Wahrheit. Was mich 100 Jahre Leben gelehrt haben“ von Benjamin Ferencz. Der Autor war einer der Chefankläger der Nürnberger Prozesse. Wenn jemand in menschliche Abgründe geschaut hat, dann er. Das Buch ist ein kluger und inspirierender Blick auf ein beispiellos bewegtes Leben, der unter die Haut geht und dazu einlädt einen neuen Blick auf das eigene Leben zu gewinnen. Ein Buch zum Nachdenken.
Ferecz schreibt: „Die Welt ist voller guter Menschen, die Gutes tun, und manchmal reicht schon der Gedanke, das Festhalten daran, um uns anzutreiben und zu beflügeln und uns das was wir erleben, erträglicher zu machen.“

Ich wünsche Ihnen allen ein entspanntes, ruhiges Weihnachtsfest und für das neue Jahr, dass Sie am Guten festhalten. Denjenigen von Ihnen, die wie ich über einen Verlust trauern, gebe ich die Worte des Autors mit:
„Wer innerlich weint, sollte nach außen besser lachen. Es bringt ja nichts, in einem See aus Tränen zu ertrinken.“
Zur Frage „Wie heilt man ein gebrochenes Herz?“ antwortet Ferencz: „Diese Frage ähnelt der nach einer friedlichen Welt. Es gibt eine zehn Bände umfassende Antwort auf beide und eine, die nur aus einem Wort besteht: langsam.“

Frohe Feiertage!