Hope: Nordischer Gott und deutscher Regen

12. April 2021

Zuerst einmal muss ich mich ganz herzlich bedanken für die unglaublich vielen Mails mit Glückwünschen zur kleinen Hope. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Besonders berührt haben mich auch eure Erlebnisse mit euren eigenen Hunden aus dem Tierschutz. Ich bewundere euch für die Liebe, die ihr den gequälten, misshandelten, alten und kranken Tieren gebt. Ihr seid meine Helden!

Und nun will ich euch erzählen, was es Neues bei Hope gibt:
An einem Morgen letzter Woche hatten wir die (von mir) lange gefürchtete Begegnung mit einem fremden, großen Hund. Ich traf beim Spaziergang eine Bekannte mit ihrem Hund „Thor“, einem riesigen, blonden Labrador mit gefühltem Kampfgewicht von 35+ Kilo. Thor ist schon sechs aber typisch Labrador immer gut drauf und verspielt. Das war für mich die Chance, Hope mit einem weiteren großen Hund vertraut zu machen. Sie kannte bisher nur Mali Nanuk und Labbi Tilda.

Der will nur spielen (Foto: Lenka Novotná / Pixabay)

Wir beschlossen, die Hunde zunächst an der Leine zu lassen und gemeinsam ein Stück zu laufen.
Leine? Nicht mit Thor. Nach den ersten Schritten riss er sich von seinem zierlichen Frauchen los und rannte zu Hope. „Yeah, endlich jemand zum Spielen!!! Supi!“ Hope machte erschrocken einen Satz zurück, packte dann die Beißerchen aus und stürmte kurz keifend auf den nordischen Gott zu. Ich kenne den Labbi und weiß, dass er ein zwar stürmischer aber freundlicher Geselle ist. Also habe ich darauf vertraut, dass meine Maus in ihrem langen Straßenhundeleben gelernt hat, sich durchzusetzen.
Der verdutzte Thor schlug ein paar Haken, schüttelte sich ob der Dreistigkeit der zickigen kleinen Lady, und machte dann weiter sein Ding – will heißen: Stöcke apportieren, im Wald Wildspuren suchen und das rufende Frauchen („Thor! Hiiiiiiiiiiiiiier!“) ignorieren. Spätestens jetzt lief Hope gelassen weiter, kackte einen dicken Haufen und interessierte sich nicht mehr für den blonden Hühnen. Auf dem Rückweg liefen beide entspannt nebeneinander her. Ich war mächtig stolz auf meine Kleine.

Regen … nicht mein Ding.

Gestern regnete es nonstop. Aber Gassi muss sein. Hope ist kein Fan von Regen. Kein Wunder,  wenn man so nah am Boden läuft. Wo Shira sich im Shit-Wetter die Pfoten nur bis zu den Knöcheln nass gemacht hat, ist die Kleine mit ihren kurzen Beinen bis zum Bauch durchnässt. Aber sie lässt sich geduldig Bauch und Füße trockenputzen. Yeah, wieder ein Fortschritt. Zuhause gab es dann was zu essen und danach zog Madame sich in ihr Kuschelbett zurück.

Im Schlafzimmer ist der Platz für das Kuschelbett perfekt ausgenutzt.

Kuscheln ist einfach toll!

 

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