Fastenzeit – Auszeit und Schreibzeit

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Foto: Gunther Kopp

Wenn man die Wolfsmeldungen der letzten Tage und Wochen verfolgt, dann bekommt man immer  mehr den Eindruck, dass wir uns im Krieg befinden. Kein Tag vergeht ohne Forderungen nach „Obergrenze“, „Wolf ins Jagdrecht“ „Abschussforderungen“ etc. Weiterhin lesen wir jetzt regelmäßig von irgendwelchen „vermeintlichen“ Wölfen, die Kinder anknurren, ahnungslose Jogger bedrohen oder ganze Schafsherden reißen und Existenzen vernichten.

Ich habe 30 Jahre lang über den Wolf aufgeklärt und dafür gekämpft, dass er akzeptiert und verstanden wird. Heute frage ich mich manchmal ob das alles sinnlos war, denn wir scheinen uns angesichts der populistischer Hetze ins Mittelalter zurück zu entwickeln statt aufgeklärt vorwärts zu gehen. Vielleicht ist es auch ein Merkmal unserer digitalen Zeit, in der jeder (oft anonym) seine unqualifizierte Meinung verbreiten kann.
Davon brauche ich jetzt erst einmal eine Auszeit.

Auszeit

Weil es im letzten Jahr so gut geklappt hat, habe ich mich darum entschlossen, mein altes Fastenmotto  von 2017 Jahr noch einmal hervorzuholen: Empörungsfasten.
Ich werde die anstehende Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern nutzen und mich auf die Arbeit an meinem neuen Hundebuch konzentrieren. Der Abgabetermin winkt und ich muss alles andere drastisch reduzieren.
Darum wird der nächste Newsletter Wolf & Co auch erst wieder nach Ostern erscheinen.

Bis dahin erhalten Sie alle aktuelle Wolfsmeldungen auf meiner Google+ Seite:

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Noch einmal möchte ich Sie vor einschlägigen Wolfsmeldungen von bestimmten Interessengruppen warnen. Mehr dazu in meinem Blogeintrag „Wolfsmeldungen und Fake News. Was ist echt und was ist Panikmache?“

Veranstaltungen  zum Wolf

Bitte beachten Sie folgende Veranstaltungen und melden Sie sich rechtzeitig an:

Lesung und Vortrag zu „Die Weisheit der Wölfe“ in der Nähe von:

  • Nürnberg (26.2.)
  • Celle (11.4.)
  • Hamburg (26.4.)
  • Stadtlohn (16.5.)

Alle Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier …

Vielleicht nutzen Sie ja auch einmal die anstehende Fastenzeit für eine persönliche Auszeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dazu alles Gute.

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