Europa: Klares Votum für den Artenschutz

Das strenge Schutzsystem für den Wolf kennt keine räumlichen Grenzen!

SCHLUSSANTRÄGE DER GENERALANWÄLTIN JULIANE KOKOTT vom 13. Februar 2020 in der Rechtssache C-88/19

Bei dem von der FFH-Richtlinie geforderten strengen Schutzsystem für den Wolf handelt es sich um ein umfassendes Schutzsystem, von dem keine lokalen Ausnahmen gemacht werden können. Dies hat die Generalanwältin des EuGH vorletzte Woche in ihrem Schlussantrag zu einem in Rumänien anhängigen Verfahren ausdrücklich klargestellt. Einschränkungen hinsichtlich eines etwaigen natürlichen Verbreitungsgebietes können nicht gemacht werden.

Ein wesentlicher Aspekt des zugrundeliegenden Verfahrens war u.a. die Frage, ob das strenge Schutzsystem für den Wolf auch Anwendung finden muss, wenn ein Wolf sich innerhalb eines Dorfes aufhält und mit Hunden spielt.

Lesen Sie den kompletten Antrag hier:

Artenschutz Wolf

Quelle: Deutsche Jur. Gesellschaft für Tierschutzrechte e.V.