Rezension: Die Geschichte der Bienen

Die Geschichte der Bienen

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte der Bienen
Maja Lunde
btb Verlag, 2017
512 Seiten
ISBN 978-3442756841
20,00 €

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Inhalt
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom ihn eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

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Rezension: Habt ihr schon vom Wolf gehört?

Cover Habt ihr schon vom Wolf gehört

 

 

 

 

 

 

Habt ihr schon vom Wolf gehört?
Quentin Gréban
Orell Füssli, 2017
32 Seiten
ISBN 978-3280035382
(Kinderbuch, 4-6 Jahre)
14,95 €

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Inhalt
Eine Wölfin trifft auf ein kleines Lamm, das seine Herde verloren hat, und lächelt es freundlich an. Das verängstigte Lämmchen aber sieht nur gebleckte Zähne und flüchtet zu den Schweinen. Diesen berichtet es, dass es von einem bösen Wolf angeknurrt wurde. (…)  Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht und jedes Tier schmückt die Geschichte noch etwas weiter aus …

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Rezension: Im Wald

Wildnis und Einsamkeit vor der Haustür

 

 

 

 

 

 

Im Wald
Kleine Fluchten für das ganze Jahr
Torbjørn Ekelund
Malik, 2016
272 Seiten
ISBN 978-3890294704
18,00 €

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Inhalt
Abenteuer kann man überall erleben – dafür muss man weder den Mount Everest besteigen noch Tausende Kilometer zurücklegen. So erfüllt sich Torbjørn Ekelund, der als Angestellter und Familienvater keine Zeit für eine große Expedition hat, dennoch den Traum vom Ausstieg in die Natur. Monat für Monat zieht er eine Nacht in den Wald: ob zum Abschalten nach der Arbeit, zum Fliegenfischen mit Freunden oder zur Entdeckungstour mit seinem kleinen Sohn. Auf seinen „Mikroabenteuern“ kann er Hektik und Zeitdruck hinter sich lassen und ein bisschen Stille genießen …

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Rezension: Der Atem der Vögel

Cover Der Atem der Vögel

 

 

 

 

 

 

Der Atem der Vögel
Klaus Böldl
S. FISCHER, 2017
144 Seiten
ISBN 978-3103972702
18,00 €

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Inhalt
Seit zwei Jahren lebt Philipp auf den Färoer Inseln nördlich von Schottland. Er, ein Deutscher Mitte dreißig, ist ein Einzelgänger, seine Tage verbringt er mit ausgedehnten Spaziergängen durch die raue Natur. Von seiner Lebensgefährtin Johanna, einer Krankenhausärztin, entfremdet er sich immer mehr, mit ihrer kleinen Tochter Rannvá hingegen verbindet ihn ein stilles Einvernehmen.
Als Johanna und Rannvá auf eine Reise gehen, macht sich auch Philipp auf den Weg. Er beginnt eine Wanderung über die Inseln, die ihn immer tiefer in die Natur führt. Wird er erst im Weggehen zu sich kommen? Wird er erst im Verschwinden seinen Ort finden?

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Rezension: Bailey. Ein Freund fürs Leben

Cover Bailey, ein Freund fürs Leben

 

 

 

 

 

 

Bailey
Ein Freund fürs Leben
W. Bruce Cameron
Heyne, 2017
352 Seiten
ISBN 978-3453504011
9,99 €

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Inhalt
Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn …

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Wissen Wolf: Wolf, Wolfshund, Hund

Gerissene Schafe, verletzte Hunde, forsche Wölfe, die gelegentlich durch ein Dorf oder an einer Joggerin vorbeilaufen. Die Nachrichten über Wolfssichtungen oder Wölfe als Täter nehmen zu.  Gerissene Schafe werden ohne eine DNA-Überprüfung abzuwarten, schnell dem Beutegreifer zugeordnet, die Medien überschlagen sich. Aber nicht jedes Tier, das wie ein Wolf aussieht, ist auch einer. Oft handelt es sich beispielsweise um einen Wolfshund oder einfach um einen Hund.

Rotkäppchen und der Wolf
Rotkäppchen lässt grüßen (Foto: pixabay)

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Rezension: Will sei Dank. Memoiren einer Frau mit Hund

Cover Will sei Dank

 

 

 

 

 

 

Will sei Dank
Memoiren einer Frau mit Hund
Patricia B. McConnell
Kynos, 2017
272 Seiten
ISBN 978-3954641352
19,95 €

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Inhalt
Als Honorarprofessorin für Tierverhalten, Hundeverhaltensberaterin und Bestseller-Autorin von Hundefachbüchern kennt Dr. Patricia McConnell sich mit Hunden aus wie kaum jemand sonst. Tausenden von Klienten hat sie mit ihren schwierigen Hunden geholfen, und doch ist alles anders als sonst, als der junge Border Collie Will auf ihrer Farm Einzug hält: Sein extrem schwieriges Verhalten bringt sie mehr als einmal an die Grenze – weniger an die des technischen Trainer-Know-Hows als an die emotionale und nervliche. Eine ganz neue Erfahrung, wenn es sich plötzlich um den eigenen Hund handelt!

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Wissen Wolf: Verhalten bei einer Wolfsbegegnung

Wolfsbegegnung mit einem Rudel
Foto: Gunther Kopp

In Deutschland werden wir in Zukunft immer öfter die Gelegenheit zu einer Wolfsbegegnung haben. Hier ein paar Tipps, wie Sie sich dann verhalten sollten.

Was tun bei einer Wolfsbegegnung im Wald?

Treten Sie selbstbewusst auf. Machen Sie sich groß, stellen sich breitbeinig hin, klatschen in die Hände und rufen laut „Hau ab“!

Werfen Sie KEINE Gegenstände nach dem Wolf. Diese oft gehörte Empfehlung können Freilandforscher nicht teilen. Das Werfen von Gegenständen könnte einen Jungwolf neugierig machen.
Da Wölfe sehr sensibel auf Geräusche reagieren, ist auch ein einfaches Handtaschenalarmgerät praktisch. Wenn man einen Pin zieht oder einen Knopf drückt, ertönt ein sehr lauter, schriller Piepton.
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Impression aus Montana

Trading Post in Paradise, Montana
Paradise, Montana

Nein, ich habe nicht den Job gewechselt und eine Tradingpost in Montana aufgemacht – wenngleich das Paradise Valley in der Nähe zum Yellowstsone-Park ein äußerst attraktives Plätzchen ist.

Ich suche gerade Fotos für mein neues Buch heraus und bin dabei auf dieses Bild  gestoßen. Diejenigen von euch, die mit mir in Montana waren, werden sich vielleicht erinnern.

Auf meiner  Yellowstone-Seite finden Sie weitere Fotos von meinen Wolfsreisen.

Wissen Wolf: Mehrfachtötung von Schafen ist kein Blutrausch

Mehrfachtötung von Beutetieren gibt es in der Wildnis nur extrem selten.
Wölfe in den Abruzzen haben ein Schaf getötet. (Foto: Gunther Kopp)

Wenn Wölfe in eine Schafherde eindringen und gleich mehrere Tiere töten, bezeichnet man diese Mehrfachtötung als „Surplus Killing“. Verständlicherweise sind der Schock und die Wut der Besitzer bei diesem Anblick groß. Dennoch ist der Wolf kein „blutrünstiger Massenmörder“. Das würde verhaltensökologisch auch keinen Sinn machen – warum sollten Beutegreifer ihre eigenen Nahrungsgrundlagen vernichten?

Beim Phänomen der Mehrfachtötungen lässt sich beobachten, dass die Wölfe manchmal wie der berühmte „Fuchs im Hühnerstall“ so lange beutefangmotiviert zupackten, bis sich nichts mehr bewegt. Wie viele Beutetiere ein Wolf auf einmal tötet und wie viel er von seiner Beute frisst, hängt unter anderem davon ab, wie leicht die Tiere zu töten sind und ob der Beutegreifer durch Menschen beim Fressen gestört wird. Weidetiere sind mitunter zu eng in einem Gatter unausweichlich zusammengepfercht und daher für einen Wolf leichte Beute.
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