Rezension: Bailey. Ein Freund fürs Leben

Cover Bailey, ein Freund fürs LebenBailey
Ein Freund fürs Leben
W. Bruce Cameron
Heyne, 2017
352 Seiten
ISBN 978-3453504011
9,99 €

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Inhalt
Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn …

Rezension
Mit großen Erwartungen habe ich das Buch in die Hand genommen, jedoch leider keinen Zugang gefunden. Hund Baily erzählt von seinem Leben und seinen zahlreichen Wiedergeburten.

Ein Roman, von einem Hund für Menschen geschrieben.

Dass der Autor Hunde liebt, merkt man daran, dass er sich empathisch in sie hineinversetzen kann. Der Leser erfährt aus Hundesicht viel vom Leben auf einer Farm oder beispielsweise auch von arbeitenden Hunderassen, wie einem Polizeihund und vieles mehr. Die Beschreibung dieser Leben erscheint mir jedoch oft konstruiert, um letztendlich zum gewünschten Plot-Ende zu kommen.
Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt jedes Mal das Sterben des Hundes oder seine Misshandlungen in manchen Kapiteln. Ob ein Tier all dies tatsächlich so empfindet, ist spekulativ und fiktiv.

Mir fehlt bei dem Buch grundsätzlich der rote Faden, eine durchgehende Geschichte. Ein Leben wird ans andere gereiht. Irgendwann wurde es dann langweilig für mich und ich habe das Buch zur Seite gelegt.

So mancher Hundefreund wird sich wohl bei der Lektüre  fragen, welches Leben wohl sein Hund gehabt haben mag, bevor er in diesem Leben wiedergeboren wurde.