NABU verwundert über Backhaus-Kritik zur Veröffentlichung von Wolfszahlen

Miller: Konzept für Umgang mit auffälligen Wölfen kommt zur rechten Zeit / Einrichtung eines Herdenschutzzentrums notwendig Berlin – Mit großer Verwunderung hat der NABU auf die Kritik von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus an der ursprünglich für heute geplanten Veröffentlichung der Wolfsbestandszahlen reagiert. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum …

Managementpläne anwenden und weiterentwickeln

Gemeinsame Erklärung von Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. und Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. In vielen Bundesländern sind unter Einbindung von Nutztierverbänden, Jägerschaften, Naturschutzverbänden und Vereinen Managementpläne zum Umgang mit dem Wolf erarbeitet worden. Zum Umgang mit auffälligen Wölfen wurden die Ausführungen des BfN Skripts, „Leben mit Wölfen“ von 2007, als Grundlage eingearbeitet. Auf Wunsch …

GzSdW protestiert: Sachsen erlaubt Entnahme eines Wolfes aus dem Territorium des Rosenthaler Rudels

Am Freitag, den 27. Oktober 2017 hat der sächsische Umweltminister den wiederholten Forderungen des Bautzener Landrats Michael Harig (CDU) nachgegeben und das Einverständnis zur Entnahme eines Wolfes aus dem Territorium des Rosenthaler Rudels erteilt. Schon seit 2013 werden im Territorium dieses Rudels immer wieder Übergriffe von Wölfen registriert. Wiederkehrend wurden schlecht bzw. oft auch ungeschützte …

Petition: Tierschutz versus Herdenschutz?

Der Wolf ist zurück und die Nutztierhalter geraten immer stärker in Bedrängnis, etwas für den Herdenschutz zu tun. Aufgrund § 3 Abs. 2 Nr. 3 der Tierschutz-Nutztier-Haltungsverordnung ist zunächst der Tierhalter in der Pflicht, seine Herde vor Beutegreifern zu schützen. Vermehrte Übergriffe auf Nutztiere treten vor allem dort auf, wo einzelne Wölfe neu zugewandert sind …