Bring-deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag

Heute ist der „Bring-deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“.

Im Juni gibt es gleich an zwei Tagen einen guten Grund, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen: Der Deutsche Tierschutzbund e.V. veranstaltet am 29. Juni 2017 den Aktionstag „Kollege Hund“. Der Bundesverband Bürohund e.V. (BVBH) ruft am 23. Juni 2017 zum „Bring-deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“ auf.

Hund schläft
Meine Shira hilft fleißig beim Entwickeln meiner Bücher mit und arbeitet an ihrer Kreativität.

Der Bring-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag wurde 1999 von Pet Sitters International (PSI) ins Leben gerufen, um Hunde als großartige Begleiter zu würdigen und die Adoption von Hunden zu fördern.

Der Hund auf der Arbeit – was bringt’s?

Hier sind Mensch und Hund ein Team und helfen sich gegenseitig. (Foto: pixabay/skeeze)

Ganz abgesehen davon, dass wir Hundebesitzer uns nichts schöneres vorstellen können, als unseren Liebling immer bei uns zu haben, so ist der Vorteil für die Mitnahme des Hundes klar: Eine US-Studie von der VCU School for Business zeigte, dass Mitarbeiter, die ihre Hunde mit ins Büro bringen, weniger anfällig für Stress sind. In Zeiten von Burnout und sich häufenden Ausfällen aufgrund von Stressbelastungen, ein wichtiger Aspekt.
Zudem fanden Forscher heraus, dass das Streicheln des Hundes den Blutdruck senkt und sich entspannend auswirken kann. Das ist nicht nur hilfreich, um Stress vorzubeugen oder abzubauen, sondern wirkt sich auch positiv auf das Betriebsklima aus – denn entspannte Mitarbeiter begegnen sich oft gleich freundlicher, als gereizte oder gestresste.

Voraussetzung

Obdachlosenhund
Jeder wie er kann … Hunde von Wohnsitzlosen gehören zu den ausgeglichensten Straßenhunden. Sie sind 24/7 mit ihrem Besitzer zusammen. Ein Hundeleben, das sich mancher Luxushund wünschen würde. (Foto: pixabay/kirkandmimi)

Voraussetzung, um Ihren Hund mit zur Arbeit zu bringen, ist natürlich das Einverständnis des Chefs und der Kollegen. So muss auf Hundehaarallergiker Rücksicht genommen werden und natürlich sollten nur gut sozialisierte und freundliche Hunde mit zur Arbeit kommen.
Ob das Mitbringen des Vierbeiners zur Arbeit erlaubt ist, entscheidet das jeweilige Unternehmen. So bestätigte auch ein Urteil vom Landesgericht Düsseldorf (LAG Düsseldorf, Urteil vom 24.3.2014, 9Sa 1207/13), dass der Arbeitgeber im Rahmen des Direktionsrechts entscheiden könne, ob und unter welchen Bedingungen der Hund mit ins Büro gebracht werden darf.
Und selbst, wenn es zunächst erlaubt wäre, den Hund mitzubringen, könnte sich die Entscheidung ändern, wenn sachliche Gründe hierfür vorlägen. Im Falle des obigen Urteils ging es beispielsweise darum, dass die entsprechende Hündin laut Arbeitgeberin ein gefährliches soziales und territoriales Verhalten zeige, indem sie unter anderem Mitarbeiter anknurren würde.

Checkliste für die Mitnahme

  • Hund gehorcht Grundkommandos, insbesondere „Leg dich“ und „bleib“.
  • Hund ist ruhig und tobt nicht durchs ganze Büro.
  • Decke und Wassernapf nicht vergessen und Leckerlis, damit die Kollegen Bello „bestechen“ können.
  • Der Hund muss geimpft, entwurmt, gesund und versichert sein.

Als Schriftstellerin, deren Hund täglich mit „arbeitet“, geht es bei mir auch ohne Checkliste.

Vielleicht berichtet ihr mal, ob ihr heute euren Hund mit zur Arbeit gebracht habt und wie die Reaktion der Kollegen war.

lesender Hund
Jeder Autor braucht einen Lektor … (Foto: Gunther Kopp)