Rezension: Falke – Biographie eines Räubers

Cover Falke Falke
Biographie eines Räubers
Helen Macdonald
C.H.Beck, 2017
240 Seiten
ISBN 978-3406705748
19,95 €

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Inhalt
Falken sind die schnellsten Tiere der Erde. Sie sind von einer erregenden Schönheit und strahlen eine natürliche, gefährliche Erhabenheit aus. Helen Macdonald, Autorin des preisgekrönten Bestsellers „H wie Habicht“, erkundet in ihrem brillant geschriebenen Buch die ganze Welt dieser Räuber, die die Menschheit seit Tausenden von Jahren magisch angezogen haben. …

Rezension
Helen Macdonald ist Schriftstellerin, Naturforscherin, Historikerin und Illustratorin. Sie forscht am Institut für Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften an der Universität von Cambridge. Zuvor hat sie u. a. als professionelle Falknerin gearbeitet und für arabische Königshäuser Jagdfalken gezüchtet. Für ihren internationalen Bestseller „H wie Habicht“ erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.
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Tag des Baumes – nur mal kurz den Wald retten

Buche im Wald
Foto: pixabay.com

Heute ist der Internationale Tag des Baumes. Er geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll daran erinnern, welche Bedeutung der Wald für den Menschen und die Wirtschaft hat.
Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Wir alle, die wir die grandiosen Bücher von Peter Wohlleben gelesen haben, wissen, dass es in Deutschland kaum noch echte Urwälder gibt.

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Wissen Wolf: Rotten Wölfe wirklich das Wild aus?

Wild in Deutschland
Das heimische Rehwild gehört zur natürlichen Beute des Wolfes in Deutschland. (Foto: Gunther Kopp)

»Wölfe (und Luchse) rotten das Wild aus«

Dies ist die immer wieder vorgetragene Sorge der Jäger um das  Wild mit der Forderung nach Abschussquoten. Wie immer gibt es in der Natur keine einfache Antwort – auch wenn dies populistisch gestrickte Zweibeiner gerne hätten.

Beutegreifer-Beute-Systeme gehören zu den kompliziertesten Geflechten der Natur. Generell gilt, dass Beutetiere die Anzahl ihrer Räuber regulieren, selten umgekehrt.
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Wissen Wolf: Tötung eines verletzten Wolfes

Wann ist die Tötung eines verletzten Wolfes erlaubt
Der verletzte Wolf starb erst nach fast einer Stunde. (Foto: Polizei Niedersachsen)

Mit steigender Wolfspopulation und zunehmendem Verkehr wird es immer wieder einmal passieren, dass Polizisten und Jäger zu einem verletzten Wolf gerufen werden. Dann stellt sich die Frage, wie damit umgegangen werden soll und wann die Tötung eines verletzten Wolfes erlaubt ist.

Verletzter Wolf in Brandenburg

In Brandenburg ist auf der A24 ein Kleintransporter mit einem Wolf zusammengestoßen. Das Tier wurde in den Straßengraben geschleudert und blieb dort schwerverletzt liegen. Ein Polizist erlöste den Wolf mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe von seinen Qualen. (Quelle)

Verletzter Wolf in Niedersachsen

In Niedersachsen wurde ein Wolf bei Vechta ebenfalls angefahren und schwer verletzt. Es dauert 50 Minuten, bis das Tier schließlich verendete. Polizisten und Jäger, die vor Ort waren, sahen zu. (Quelle)

Unterschiedliches Vorgehen in den Bundesländern

In Deutschland stehen Wölfe unter Artenschutz. Das gilt auch für verletzte Tiere. Das bedeutet, dass für die Tötung eines verletzten Wolfes neben dem Artenschutzrecht auch das Tierschutzrecht beachtet werden muss.

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Sachsen: Wolfsübergriffe auf Schafe in Siedlungen

Kein Zusammenhang mit Gefährdung von Menschen

Ohne Elektrozäune gibt es keinen Schutz vor Wölfen. (Foto: Elli Radinger)

Bezugnehmend auf den Beitrag der SZ vom 18.04.2017 „Wolf reißt Schafe nahe am Dorf“ weist das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ darauf hin, dass Wolfsübergriffe auf Schafe in der Nähe von menschlichen Siedlungen, wie zuletzt in Großdöbschütz (Gemeinde Obergurig, LK Bautzen), keine potenzielle Gefährdung für Menschen darstellen.

In der Nacht vom 16. auf den 17.04.2017 wurden in Großdöbschütz ein Mutterschaf und ein Lamm gerissen. Die beiden Schafe waren ungenügend geschützt. Die Koppel war nur auf einer Seite mit einem Zaun geschützt, der zudem mit einer Höhe von 80 cm zu niedrig war. An den übrigen Seiten wird die Weidefläche durch einen Graben und die Spree abgegrenzt. Gewässer bieten allerdings keinen Schutz vor Wölfen, da diese leicht durchschwommen werden können.
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Fastenzeit – Was hat es gebracht?

7 Wochen Fastenzeit

An Ostern ist die Fastenzeit zu Ende.
Millionen Menschen lassen sich jährlich mit „7 Wochen Ohne“, der Fastenaktion der evangelischen Kirche, aus dem Trott bringen. Sie verzichten nicht nur auf Schokolade oder Nikotin, sondern folgen der Einladung zum Fasten im Kopf: sieben Wochen lang die Routine des Alltags hinterfragen, eine neue Perspektive einnehmen, entdecken, worauf es ankommt im Leben. Dieses Jahr gab es bei der Aktion eine „Kur der Entschleunigung“ unter dem Motto: „Augenblick mal! – Sieben Wochen ohne Sofort“.
Ich finde dieses Motto großartig, besonders für alle iPhone- und E-Mail Geplagten.

Ich persönlich hatte mich für ein anderes Fasten entschlossen:

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Yellowstone: Weiße Canyon-Leitwölfin tot

Canyon-Leitwölfin (Foto: Doug McLaughlin)

Wanderer haben in der Nähe von Gardiner innerhalb der Parkgrenzen die schwer verletzte weiße Leitwölfin des Canyon-Rudels gefunden.
Die herbeigerufenen Ranger sahen, dass die Wölfin in Schock war und an ihren Verletzungen starb. Sie entschieden, das Tier wegen der Schwere seiner Verletzungen  sofort einzuschläfern.
Der Grund der Verletzungen ist noch nicht bekannt. Eine Untersuchung einschließlich einer Nekropsie ist angeordnet.
Die Canyon-Wölfin war eine von drei weißen Wölfen im Park. Sie wurde unglaubliche zwölf Jahre alt und ihr Revier erstreckte sich von Hayden Valley ins Firehole River Gebiet bis in den Norden des Parks. Manchmal konnten wir sie sogar in Mammoth Hot Springs beobachten, wo sie sich offensichtlich jetzt auch aufgehalten hat. Wegen ihrer Schönheit war sie einer der am meisten fotografierten Wölfe im Park.

Rezension: Wölfe (DVD)

Wölfe
DVD, Blue-ray
Tiberius Film
Regie: Julia Huffmann
Laufzeit: 71 Min.
14,99 / 16,99 €

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Inhalt
Viele Völker, die seit jeher von der Jagd lebten, sahen im Wolf einen ihnen überlegenen Konkurrenten. Der Wolf wurde auch als Beschützer und übernatürliches Wesen verehrt. Doch der Wolf war schon immer auch der Feind des Menschen, was bis heute in vielen Legenden und Märchen seit jeher erzählt wird. In dieser faszinierenden Dokumentation macht Filmemacherin Julia Huffmann mit dem renommierten Naturfotografen und Filmemacher Jim Brandenburg eine Reise nach Minnesota, in das sogenannte Wolfs-Land, wo eines der größten Wolfsrudel der USA lebt. Auf ihrer Reise porträtieren die Filmemacher sowohl Menschen, die die Wölfe schützen wollen, als auch diejenigen, die sie hassen und ergründen so die Faszination dieser wunderbaren Tiere.
Faszinierende Dokumentation über die Suche nach dem wahren Wesen des Wolfes.

Rezension
Dieser Film ist etwas ganz Besonderes. Er enthält Dokumentationen, Interviews, Philosophie, Weisheit aber vor allem ganz große Magie.
„Wölfe“ ist ein stiller Film, der tief in uns etwas berührt und den Zuschauer lange nicht mehr loslässt. Es geht um Wölfe und um Menschen, die sie lieben oder hassen. In der englischen Originalversion heißt der Film „Medicine oft the Wolf“ (Wolfsmedizin), was den Inhalt meines Erachtens besser beschreibt als ein schlichtes „Wölfe“. Denn Medizin und Magie sind sie, die großen Beutegreifer. Das begreift jeder, der diesen Film anschaut.

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Statement der Autoren zum Wolfsbuch

Unser neues Wolfsbuch »Der Wolf kehrt zurück. Mensch und Wolf in Koexistenz?« ist soeben im Kosmos-Verlag erschienen.
Uns haben so viele Fragen und Bitten um ein Statement dazu erreicht, dass wir sie nicht alle einzeln beantworten können. Darum haben wir hier zusammengefasst, worum es geht.

Warum wir dieses Buch geschrieben haben
Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt und inzwischen sind schon zahlreiche Bücher über ihn geschrieben worden. Warum also noch ein Buch über die deutschen Wölfe?
Nun, zunächst einmal kann man nie genug Aufklärung über Wölfe betreiben. Vor allem wenn es um das Verhalten von wild lebenden Wölfen geht. Noch immer gibt es katastrophale Aussagen von sogenannten »Experten« darüber, wie sich der Wolf angeblich verhält. »Der Wolf ist …« setzen Sie jedes x-beliebige Adjektiv ein, es wird passen.

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